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KOMMUNEN AM LIMIT: Feuerwehr als unverzichtbare Pflichtaufgabe der kommunalen Selbstverwaltung

Ohne die Feuerwehr wären wir in vielen Situationen aufgeschmissen. Ob Retten, Löschen, Bergen oder Schützen – bei technischen Hilfeleistungen, Verkehrsunfällen oder sogar Großbränden steht die Feuerwehr schnell, professionell und für die Bürgerinnen und Bürger ohne direkte Kosten bereit.

Doch die Arbeit der vielen ehrenamtlichen Feuerwehrkräfte ist nur mit einer modernen und leistungsfähigen Ausstattung möglich. Fahrzeuge, technische Ausrüstung, Schutzkleidung und vieles mehr verursachen erhebliche Kosten.

Wenn die kommunalen Kassen knapp sind, müssen notwendige Investitionen häufig verschoben werden. In manchen Fällen kann benötigte Ausstattung nur eingeschränkt oder zeitlich verzögert beschafft werden. Dabei sind die Kosten für Feuerwehrfahrzeuge in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen:

  • Ein Löschfahrzeug (LF) kostet heute etwa 380.000 bis 500.000 Euro.
  • Ein Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF) liegt bei rund 460.000 bis 700.000 Euro.
  • Eine Drehleiter (DLAK) kostet sogar zwischen 1,0 und 1,2 Millionen Euro.

Mehr finanzielle Mittel würden es den Kommunen ermöglichen, ihre Feuerwehren besser auszustatten und damit die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger langfristig zu gewährleisten.

Warum fehlt den Kommunen oft das notwendige Geld? Die Aufgaben werden immer umfangreicher, die finanziellen Mittel wachsen jedoch nicht im gleichen Maße. Gleichzeitig haben Kommunen nur begrenzte Möglichkeiten, eigene Einnahmen zu generieren. Zwar profitieren sie von bestimmten Steuerarten, beispielsweise der Gewerbesteuer oder der Hundesteuer, doch viele weitere Steuereinnahmen fließen nicht direkt in die kommunalen Haushalte.

Mit unserer Aktion möchten wir deshalb in den kommenden Tagen aufzeigen, welche vielfältigen Aufgaben die Kommunen täglich bewältigen müssen und warum eine ausreichende finanzielle Ausstattung für die Handlungsfähigkeit vor Ort unverzichtbar ist.

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Auf dem heutigen Bild stehen der Erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Puderbach, Diethelm Stein, und der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Puderbach, Sven Schür, vor dem Feuerwehrgerätehaus in Puderbach. Mit sorgenvollen Blicken schauen sie auf die finanziellen Herausforderungen der kommenden Jahre.