Ehrenamt, Wohnen und Leben

Naturschutz

Die Natur spielt in unserer Kulturlandschaft eine große Rolle. Wir verbinden mit ihr Heimatgefühle, farbenprächtige Erinnerungen und stimmungsvolle Impressionen. Sie ist oft das Ziel unserer Wünsche, Sehnsüchte und Träume und das Erleben der Natur nimmt in unserer Freizeit immer mehr Raum ein. Vor Jahren wurde der Pflegenotstand im Naturschutz ausgerufen. Angesichts des Rückgangs der traditionellen Landwirtschaft blieb die Pflege wertvoller Lebensräume auf der Strecke. Dabei geht es um mehr, als lediglich das Zuwachsen von Wiesen und Weiden zu verhindern. In der Verbandsgemeinde Puderbach soll die praktische Arbeit im Naturschutz weiter intensiviert werden, insbesondere die Zusammenarbeit mit den Gemeinden, Tier- und Naturschützern und Förstern.

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Forstrevier Kirchspiel Urbach
Erhard Rüdig
zuständig für Dernbach, Urbach, Linkenbach
Forstrevier Raubach
Tobias Kämpf
zuständig für Döttesfeld, Dürrholz, Harschbach, Niederhofen und Raubach
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Forstrevier Woldert
Rainer Kuhl
zuständig für Hanroth, Oberdreis, Steimel und Woldert
Forstrevier Puderbach
Cornelia Fronk
Zuständig für Puderbach, Niederwambach, Ratzert und Rodenbach
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Vogelschutz
Lothar Sohnius
Brunnenstraße 2
57639 Oberdreis-Lautzert
Ameisenschutz
Ottfried Pfeiffer
Schulstraße 9
57614 Woldert
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Neophytenbekämpfung
Liebe Mitbürgerin, Lieber Mitbürger,
kaum zu glauben, dass uns eine Pflanze mit so einer schönen Blüte, so viel Ärger bereitet. Das „Indische Springkraut“ wurde Anfang des 19. Jahrhunderts als attraktive Zierpflanze aus dem Himalaya-Gebiet (Indien) eingeführt. Die Verbreitung erfolgt über Samen, die bis zu 7 m aus der Frucht herausgeschleudert werden und schwimmfähig sind, sodass sie über Fließgewässer weit verbreitet werden können. Jede Pflanze produziert bis zu 2.000 Samen. Das „Indische Springkraut“ bildet wegen seiner hohen Samenproduktion schnell große flächendeckende Bestände, in denen keine heimischen Pflanzenarten aufwachsen können. Da es sich bei dem „Indischen Springkraut“ um eine einjährige Pflanze handelt, reicht es für die Bekämpfung aus, die Samenproduktion und die Samenverbreitung  zu verhindern. Dazu können die Pflanzen vor der Samenreife herausgerissen werden, was relativ leicht geht. Größere Bestände können gemäht und befahrbare Flächen gemulcht werden.

Nur mit vereinten Kräften wird es uns gelingen, dem „Indischen Springkraut“ Paroli zu bieten. Deshalb meine dringende Bitte an Sie: „Machen Sie mit bei der Springkrautbekämpfung am Holzbach, an den Nebenbächen und in unseren Wäldern.“

Ihr Bürgermeister Volker Mendel
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Eine Gruppe der RS plus Puderbach bei der Springkrautbekämpfung