Giftpflanzen weiterhin auf dem Vormarsch

Die Verbandsgemeindeverwaltung macht erneut auf das Jakobskreuzkraut aufmerksam. Die Pflanze ist stark giftig, für Mensch und Tier gefährlich und gesundheitsgefährdend.

 

Bei Tieren kann der regelmäßige Verzehr oder eine starke akute Vergiftung zu Gewichtsverlust, eingeschränkter Leberfunktion und in schweren Fällen bis zum Tod führen. Insbesondere gefährdet sind Pferde und Rinder.

 Aus einer Veröffentlichung des Bundesamts für Risikobewertung (BfR) geht hervor, das derzeit keine Hinweise vorliegen, dass in Lebensmitteln tierischen Ursprungs PA-Konzentrationen auftreten, die ein gesundheitliches Risiko für den Verbraucher darstellen. 

Trotzdem sollte das Eintreten des Jakobskreuzkrautes in die Nahrungskette verhindert, und das Kraut konsequent bekämpft werden. Bei Einzelpflanzen ist das Ausreißen (unbedingt Handschuhe tragen!) oder Ausstechen die sicherste und wirksamste Bekämpfungsmaßnahme. Das entfernte Jakobskreuzkraut ist dann über die graue Mülltonne zu entsorgen. Größere Mengen sollten verbrannt werden.

Ebenfalls wird auf das Indische Springkraut hingewiesen. Auch diese Pflanze, die sich in unserer Heimat schlagartig ausbreitet und damit die heimische Vegetation verdrängt, sollte möglichst rasch entfernt werden. Dies sollte möglichst vor der Blüte passieren, damit sich die Samen des Springkrauts nicht verbreiten können. Die entfernten Pflanzen gehören dann nicht auf den Komposthaufen, sondern nur im Einzelfall auch in die graue Tonne.

Volker Mendel

Bürgermeister


 Indisches Springkraut

Jacobskreuzkraut

Bilder:

www.jacobskreuzkraut.de

http://www.lwf.bayern.de/


 
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