Spatenstich für neues Sozial- und Bürogebäude auf der Abfallentsorgungsanlage Linkenbach


Spatenstich für neues Sozial- und Bürogebäude auf der Abfallentsorgungsanlage Linkenbach
Hallerbach: Neues Gebäude erfüllt Energie-Plus-Standard
 

Bildunterschrift:
Zum gemeinsamen Spatenstich für den Neubau des Sozial- und Bürogebäudes sowie eines außerschulischen Lernortes auf der Abfallentsorgungsanlage Linkenbach hatte der 1. Kreisbeigeordnete und Umweltdezernent Achim Hallerbach (6.v.l.) die Bürgermeister der angrenzenden Verbandsgemeinden Puderbach und Rengsdorf sowie die abfallpolitischen Sprecher des Ausschuss für Umwelt und Abfallwirtschaft und den Architekten Ingo Dittrich eingeladen.

Kreis Neuwied - "Durch die stetig wachsenden Aufgaben im Bereich der Abfallwirtschaft und des damit verbundenen Anstiegs des Personals auf der Abfallentsorgungsanlage (AEA) in Linkenbach sind die vorhandenen Sozialbereiche zu klein geworden und entsprechen auch nicht mehr den arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen. Aus der genehmigungsrechtlichen Situation heraus wird ein Neubau notwendig", erklärte der 1.Kreisbeigeordnete und Abfalldezernent Achim Hallerbach beim Spatenstich. Die teilweise über 20 Jahre alten, in Containerbauweise errichteten Sozial- und Büroräume, weisen zudem vermehrt Bauschäden auf, deren Beseitigung erhebliche Kosten verursachen würde. Daher hatte der Abfallwirtschaftsausschuss ein neues zentrales Sozial- und Bürogebäude auf der AEA beschlossen.

Zum gemeinsamen Spatenstich für dieses zukunftsweisende Projekt hatte Achim Hallerbach die Bürgermeister der angrenzenden Verbandsgemeinden Puderbach und Rengsdorf, Volker Mendel und Reiner Dillenberger, sowie die abfallpolitischen Sprecher des Ausschuss für Umwelt und Abfallwirtschaft eingeladen.

Aber nicht nur die Mitarbeiter selbst profitieren von der Erneuerung des Sozial- und Bürogebäudes: für Kindertagesstätten und Schulen wird hier ein außerschulischer Lernort baulich integriert. "Hier sollen zukunftsweisende Themen, wie regenerativen Energien, Kreislaufwirtschaft, Ressourcenschonung und nachhaltige Lebensführung neben relevanten Abfallthemen den Kindern und Jugendlichen über interaktives und lebendiges Lernens vermittelt werden", so Hallerbach weiter.

Für den Bau des Gebäudes wurden fünf Architekturbüros gebeten einen Konzeptvorschlag vorzulegen. Neben der Gestaltung eines Sozialbereichs für ca. 30 Mitarbeiter und einem Verwaltungsbereichs sowie dem außerschulischen Lernort waren die Architekten aufgefordert, das Gebäude als "Plus-Energiehaus" auszuführen. Im Rahmen des Auswahlverfahrens erhielt das Planungsbüro Dittrich aus Neustadt den Auftrag für die Planungsleistungen.

Eine besondere Herausforderung der Planung lag auf der Umsetzung der Plus-Energiehaus-Anforderungen. Dieses Ziel konnte nur mit einer Dämmung der Gebäudehülle, die über die derzeitigen Standards hinausgeht, einer Heizungsanlage mit Wärmepumpe und Erdwärme-Nutzung sowie einer ausgeklügelten Lüftungstechnik erreicht werden. "Weitere Voraussetzung ist, dass die Photovoltaikanlage auf dem Dach des Gebäudes mehr Energie produziert als für die Nutzung des Gebäudes benötigt wird. Denn damit ergibt sich eine positive Energiebilanz für das Plus-Energiehaus", erläuterte Achim Hallerbach.

"Der Zeitplan sieht vor, dass noch in diesem Jahr der Rohbau fertig gestellt wird, damit die Innenausbauten weitgehend unabhängig von der Witterung ablaufen können," erklärte der Geschäftsführer des bauausführenden Unternehmens Mertgen, Jürgen Mertgen. Das Gebäude soll in einem Jahr bezugsfertig sein.



 
 
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